Historie

Von den Anfängen bis heute

Briefbogen und Visitenkarte von E & W Design

Mit zwei Grafik- und Modedesign Studenten, Jörg Engel und Bernd Weißenberg, hat alles angefangen. Sie beschließen nach ihrem Studium 1979, gemeinsam die Werbeagentur E & W Design zu gründen. Wie unbefangen die beiden noch vorgehen, spiegelt das erste Erscheinungsbild der neu gegründeten Firma wider. Von Anfang an ist es nicht das Ziel, um jeden Preis Werbung zu verkaufen, sondern nachhaltige Lösungen mit hohem Qualitätsanspruch für noch wenige Kunden anzubieten.

Der Design Pool

Die drei Gründer auf Kontaktabzügen (eigenes Archiv)

1980 gesellte sich Erik Peters dazu und gemeinsam gründeten alle drei zusammen 1982 die Werbeagentur Der Design Pool. Dieser Pool bestand nicht nur aus den drei Gründern, sondern aus weiteren, freien Mitarbeitern wie Architekten und Werbefachleuten, deren Idee es war, ihre Arbeit in ein Gesamtkonzept für die Kunden einzubinden. Damit entstand das, was mittlerweile ganz selbstverständlich ist – ein Pool integrativ denkender Fachleute, die gemeinsam ein Ziel verfolgten... Heute nennt man das wohl Netzwerken.

Handlayout der ersten Imagebroschüre (eigenes Archiv)

Den ersten Ausdruck fand dies u.a. in einem Entwurf einer Imagebroschüre die ganz selbstbewusst mit dem Slogan "Gute Werbung ist Kunst" betitelt war. Zu dieser Zeit hatte Erik Peters bereits erste Erfahrungen als Künstler gesammelt und wurde auch bereits ausgezeichnet.

Vordigitale Zeit

Erik Peters: Tuschzeichnung "Oldtimer"
Erik Peters: Tuschezeichnung "Balancierender Elefant"

Aus Erik Peters frühen Zeit im Design Pool sind einige schöne Tuschezeichnungen erhalten wie ein Auto und ein balancierender Elefant. Letzterer ein Motiv, das auch in seinen späteren Werken wieder auftauchen sollte. Zunächst werden sie zu Werbezwecken eingesetzt und unterstreichen den künstlerischen Anspruch der Agentur, die sich im Laufe der Zeit zu einer anspruchsvollen Werbeagentur mit einem sich stetig erweiternden Kundenstamm entwickelt, wobei die meisten Layouts noch "reine Handarbeit" sind – vom Einsatz digitaler Technologien – ist noch keine Rede (Und diese stecken ja auch noch in den "Kinderschuhen"...).

Erste digitale Schritte

Ende der achtziger Jahre bringt Apple dann das populäre Rechnermodell, den Macintosh SE heraus, der später wg. des 12 Zoll schwarzweiß Monitors den liebevollen Namen "Mäusekino" erhält.